Worte eines Politikverdrossenen an Sahra

Sahra, es ist unendlich schade, dass du dich aus der Politik zurückgezogen hast, obwohl es dafür mit Sicherheit verständliche Gründe gibt. Es fehlt jemand wie du in der Politik, der eloquent ist, immer gut recherchiert hat und die Establishments der Regierungsparteien vorführt und ihnen die Leviten liest. Die Politik verkommt immer mehr zu einem korrupten Gebilde, in dem Postengeschacher anscheinend wichtiger ist als Ehrlichkeit, Redlichkeit und für Demokratie und Sozialverantwortung einzustehen. Wenn ich sehe, dass man mit der Präsidentschaft der EU-Kommission belohnt wird, wenn man das Budget des Verteidigungsministerium durch Beraterverträge, die zudem noch Vetternwirtschaft vermuten lassen, in schwindelerregende Höhen treibt, dann regt sich in mir unendliche Wut. Gleiches gilt für unseren Verkehrsminister Herrn Scheuer mit seiner Maut, die den Steuerzahler eventuell 500 Mio. Euro kosten könnte. Ich erinnere auch an die Finanzdesaster „Stuttgart21“ oder „Flughafen Berlin“.

Seit Oskar die SPD verlassen hat, ist die SPD nicht mehr glaubhaft. Die CDU war es noch nie und die FDP zerlegt sich auch gerade selbst. Die heutige Politik besticht durch einen unglaublichen Opportunismus, da klaut man schnell mal Themen bei der politischen Konkurrenz, weil sie gerade in aller Munde sind und Wählerstimmen versprechen. Ich bin leider einer der Politikverdrossenen geworden und sehe nur eine Rettung, wenn Persönlichkeiten wie du und Oskar wieder in die Politik kommen, die grundehrlich sind und ihre Aufgabe als Politiker zum Wohle des Volkes ernst nehmen.


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12 Gedanken zu „Worte eines Politikverdrossenen an Sahra“

  1. Für mich gibt es nur noch eine Option: Sahra Wagenknecht, bitte gründe eine eigene Partei und stelle Dich als Kanzlerin zur Verfügung! Oskar und Du, Ihr seid die einzigen uneitlen, ehrlichen Politiker, was Eure engsten Mitarbeiter natürlich mit einbezieht. Reichen denn nicht die über 30%, die prognostiziert wurden für den Fall, dass Du diesen Schritt wagst! Herzlichst Sarah 😙

  2. Hallo Sarah, Deutschland braucht Dich. WIR brauchen Dich. Ich würde mir auch von Herzen wünschen, dass Du eine eigene, neue Partei gründest. Ich würde Dich auch unterstützen wenn das gewünscht ist. Meine Stimme hättest Du sicher. Vielleicht denkst Du mal darüber nach die Uhr tickt 😢

  3. Es ist still weil die Weltbevölkerung in eine der größten Krise gestürzt wird. Territoriale Kriege, Drohen Mord, Flüchtlinge, chemische und biologische Angriffe, bis zur möglichen Kriegserklärung eines NATO-Land. Es wäre jetzt der Zeitpunkt endlich endgültig in den Ländern Aufzustehen und diesem treiben der sogenannten Eliten ein Ende zu setzen. Wir sind die Mehrheit. 👍👊👊🤝🤝

  4. Dem kann ich mich nur von Herzen anschließen!
    Unsere Situation ist verzweifelnd, wohin treiben wir? In einen Bürgerkrieg arm gegen reich, oder mitgezogen in einen offenen Krieg der Nato, bzw der USA?
    Die Linke ist stigmatisiert, die würde selbst mit Sahra und Oskar nicht gewinnen. Es muß eine neue demokratische und soziale Partei her, die sich nicht als Nachfolgepartei der SED versteht. WIR BRAUCHEN EUCH !!!

  5. Danke lieber Michael Lorenz ,es ist wahr das man verzweifeln könnte und das Handtuch schmeißen will. Aber wenn wir die noch etwas mehr Gerechtigkeitssinn in uns spüren wenn wir nicht Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine unterstützen wer soll es dann machen.Wir alle sind das Gewissen dieses Landes.

  6. Ich würde mit Sahra und Oskar eine Partei gründen, verstehe aber die Beweggründe beider sich aus der Politik zurückzuziehen. Vielleicht spüren sie ja durch solche Blogs wie sehr wir sie brauchen und raffen sich vielleicht ja doch noch auf, wieder in die Politik zurückzukommen. Was sie sicher für diesen Schritt benötigen sind Verbündete, die ihnen die Treue halten und nicht in den Rücken fallen. Dann kann man auch einiges an Last von ihren Schultern nehmen.

  7. Liebe Sahra, du weißt sicher am besten, welche Missstände hier im Lande herrschen, und mit welchen Schreckensnachrichten und neuen Beschlüssen wir uns täglich konfrontiert sehen, darüber diskutieren, nach Lösungen suchen, um den Menschen Hoffnung zu geben, Nur aber ist niemand von uns Sahra oder Oskar, nach denen immer und immer wieder gefragt wird. Die beiden, die die klare emotionale Sprache beherrschen, die den Durchblick haben, und auch den so bitter nötigen Einfluss. Auf Euch hört man. Euch wünschen wir uns innigst an unserer Spitze. Neue Partei? Wir sind dabei. Gebt uns ein Zeichen bitte. Wir stehen hinter Euch. Ihr werdet sehen; Wir werden ganz schnell ganz viele Unterstützer. Und wir wollen und werden viel bewegen!

  8. Michael Lorenz, Du schreibst mir aus dem Herzen. Sahra irgendwo zu hören, tut mir in der Seele gut. Eine neue Partei mit Oskar und Sahra? Eine Kandidatur? Ich bin mit aller Kraft dabei.

  9. Was dieses Land braucht, sind glaubhafte Politiker/innen, sprich „Menschen“. Für mich wäre eine neue Linke mit Sahra und Oskar ein Anlass, dieser Partei beizutreten, um sie zu unterstützen, wobei ich noch nie Mitglied einer Partei war, da ich mich nicht einem Gruppenzwang unterwerfen wollte. Jetzt ist jedoch die Zeit gekommen, das zu ändern…….

  10. Ich bin eher der Meinung, dass beide wissen, dass Demokratie als die Meinung des Volkes, vertreten durch die Fraktionen im Parlament, im Kapitalismus nicht existieren kann. So, wie auch eine Partei wie die Linke am Rednerpult, der Regierungspartei gegenüber keine Beachtung findet und auch nicht finden wird, solange es nicht gelingt, Wählerstimmen dazu zu gewinnen. Ihr, die Ihr das ehemalige Diktat u.a. der sozialen Sicherheit beklagt und heute in der „grenzenlosen Freiheit“ mit der man uns geleimt hat, soziale Gerechtigkeit, Sicherheit und Frieden vermißt, hättet doch wie ich in 30 Jahren 7 mal (!) Links mit Sahra wählen können, statt eine neue Partei haben zu wollen, (die dann auch nur wenige wählen) und anzunehmen, daraus eine Kanzlerin Sahra zu bekommen… Welche Linken Regierungen könnten denn kapitalistische Ungerechtigkeiten, Aufrüstung, Waffenherstellung und – Export abschaffen, wenn sie es denn wollten? Die Chance, die wir ´89 auf unsere Demokratie hatten, haben wir selbst in unserer Gier auf den „Wohlstand im Westen“ vermasselt.

  11. Ja das kann ich alles nur bestätigen und habe immer wieder die gleichen Gedanken. Habe dies auch schon Sahra mitgeteilt. Mehr kann man nicht sagen, weil es krank macht, wie alles abgeht.

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