Weltmacht USA, genetischer Stempel Europas

Das Land mit der kürzesten Kulturgeschichte will uns erzählen, was Werte wie Freiheit, Anstand, Moral und Tradition sind? Waren es nicht Auswanderer der „alten Welt“, die den nordamerikanischen Staat gebildet haben? Waren es nicht überwiegend Menschen, die aus schlechten Verhältnissen kamen, sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge, die sich auf den Weg in den Westen gemacht haben, um die ansässigen Indianer aus ihrer Heimat zu vertreiben, ganze Familien auseinander rissen und Menschen barbarisch massakrierten, um „neues“ Land zu besiedeln? Waren es nicht genau diese „Amerikaner“, die die Sklaverei als legitimes Mittel der Selbstbereicherung einführten? Diese raubtierähnliche Lebensphilosophie zieht sich wie ein roter Faden durch die amerikanische Geschichte und erklärt unter anderem ihre heutige dominante weltpolitische (Ein)Stellung.

Liest man die Geschichte über die Zerstörung der Indianer durch die Amerikanisierungsmaschine , wird man unweigerlich an die Interventionskriege und den Regimechanges der heutigen USA erinnert.

Aram Mattioli: „Die Zerstörung des indianischen Nordamerika darf als Schlüsselereignis nicht mehr länger aus der Geschichte der USA wegretuschiert werden, gerade weil viele Amerikaner diese Katastrophe jahrzehntelang ausblendeten oder sie in ihrer Bedeutung bis heute kleinreden.“

© header/post image WikiImages auf Pixabay

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