Verhängnisvolle Selbstlügen nach Wahlpleite

Fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung hat die AfD mit Rekordergebnissen bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg die politische Landschaft im Osten verschoben. Doch CDU und SPD können in den Bundesländern weiterregieren. Aber mit wem?

Man muß sich doch immer wieder über die Selbstlügen der Regierungsparteien wundern. Seit Jahren fahren die etablierten Parteien von Wahl zu Wahl immer wieder Verluste ein und verkaufen diese als Erfolg. Dieses mal hatte man zwar noch einmal „Glück“, doch wird dieses vermeintliche Glück bei den nächsten Wahlen einer Ernüchterung weichen müssen, die sich gewaschen hat. Diese Arroganz wurde Deutschland schon einmal zum Verhängnis, als 1933 die NSDAP der Weimarer Republik ein Ende setzte. Damals folgte den „goldenen“ 20er Jahren eine Weltwirtschaftskrise, welche die breiten Bevölkerungsschichten in Armut stürzte und die wenigen Reichen konnten auf Grund ihres politischen Einflusses ihr Kapital auf Kosten der Arbeiterschaft über die Krise retten.

Dieses Wahldebakel wird lediglich dazu führen, dass die Verantwortlichen ihre neoliberale Politik weiter verteidigen und versuchen den Bürger durch Korrekturen zu beschwichtigen. Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Der politische Kurs muss klar erkennbar weg vom Kapitalismus und der NATO geleitet werden, sonst wiederholt sich die Geschichte unerbittlich aufs neue.


© header image thinkstock/comstock

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.