Unglaubliches erreichen!

SiggiEin Kommentar zum Artikel nd: Machtkampf in der Linksfraktion

Sollte sich „Die Linke“ für Caren Lay als Fraktionsvorsitzende entscheiden, die eindeutig dem Kipping-Flügel zuzuordnen ist und Sahra Wagenknecht desöfteren kritisiert hat, steht für mich fest, dass ich diese Partei weder wählen noch unterstützen werde. Ich kann nur hoffen, dass Sahra dann endlich ihre Konsequenzen zieht. Da die rechtmäßige Nachfolgerin auf das Amt Sevim Dagdelen wäre, diese aber ebenfalls nicht mehr kandidiert, gäbe es für mich nur einen Weg: alle diejenigen der Partei, die voll hinter Sahra stehen, schliessen sich zusammen und gehen mit ihr einen neuen Weg. Wenn nicht, wird sie einen ausweglosen Kampf in einer Partei führen, dessen Vorstand mehrheitlich nicht auf ihrer Seite steht. Der Wähler will keine internen Machtkämpfe mehr, sondern erwartet klare Verhältnisse und endlich einen politischen Wandel in diesem Land.

Sahra Wagenknecht kann Unglaubliches erreichen, wenn sie wählbar wäre. Darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.


© post image dpa/martin schutt

3 Gedanken zu „Unglaubliches erreichen!“

  1. Eigentlich schade, dass eine Einzelperson – der ich durchaus viueles abgewinnen kann – zur einzigen Hoffnungsträgerin gerät. Schöner wäre doch, es würden sich immer mehr kleine Gruppierungen bilden, die ihrerseits die Sache in die Hand nehmen wollten und klare Postionen bezögen in dieser immer verrückter werdenden Welt. Leider sind wir Herdentiere immer mehr gespalten und vereinzelt. Das ist – seit über hundert Jahren – nicht ungeschickt eingefädelt.

  2. Das ist völlig richtig. Leider ist die Linke dadurch für mich nicht mehr wählbar. Meine Hoffnung wäre, dass sich Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine mit Kelvin Kühnert zusammen tun und die SPD erneuern. Dazu gehört aber auch, die Ruhigstellung des rechten Flügels der SPD mit Olav Scholz. Ob das möglich wäre müsste die neuen Mitglieder der SPD zuerst mal klären. Sonst wäre es klüger, dass Sie alle zusammen eine neue Partei gründen. Die käme von Anfang an auf 30 Prozent. Das ist meine unmaßgebliche Schätzung. Aber ohne viel Mut ist das nicht möglich. Und es braucht auch starke Finanzielle Unterstützung. Aber ich denke, dass viele Mittelständler und Handwerker dabei helfen könnten. Die sind nämlich bei den alten Parteien alle auf verlorenem Posten. Dadurch dass diese Parteien im Gegensatz zu dem was Sie sagen nur die Großindustrie im Auge haben. Denen geht es genau so schlecht wie den Armen in Deutschland. Die sind alle alleine.

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