Schlussfolgerungen aus der Krise ziehen

Sahra Ein Kommentar zur Corona-Krise während der Ostertage

Dieses Jahr werden es ganz andere Osterfeiertage als sonst: Keine Familienbesuche, keine Urlaubsreisen, keine längeren Ausflüge im frühlingshaften Wetter. Ich hoffe, dass Ihr trotz alledem ein schönes Osterfest verbringen könnt. Für große Lockerungen ist es sicher noch zu früh. Es bleibt aber zu wünschen, dass bald die Voraussetzungen geschaffen werden, um zumindest die härtesten Einschränkungen reduzieren zu können. Dazu gehört natürlich in jedem Fall eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung und erst recht des medizinischen und pflegerischen Personal mit Schutzmasken sowie ausreichende und verlässliche Testmöglichkeiten.

Sahra Wagenknecht: Wir müssen Schlussfolgerungen ziehen aus der Krise und die gesellschaftlichen Fehlentwicklungen korrigieren.

Die Corona-Krise wird noch längere Zeit unseren Alltag, die öffentliche Diskussion und die Politik bestimmen. Auch wenn das Gröbste irgendwann überstanden ist, dürfen wir nicht ohne weiteres zur Tagesordnung zurück kehren: Wir müssen Schlussfolgerungen ziehen aus der Krise und die gesellschaftlichen Fehlentwicklungen korrigieren, die in den letzten Wochen offenkundig geworden sind. In diesem Sinne wünsche ich Euch — trotz allem — schöne Feiertage und hoffentlich den einen oder anderen Lichtblick in diesen bewegten Zeiten!

2 Gedanken zu „Schlussfolgerungen aus der Krise ziehen“

  1. Euch allen ein schönes Osterfest. Bleibt schön zu Hause und vorallem gesund. Bleibt nur zu hoffen, das wir alle aus dieser Krise gestärkt herausgehen und nicht wieder in den alten Trott verfallen. Schluss mit der Kriegstreiberei, echte Hilfe für ärmere Länder, Schluss mit der Lieferung von Kriegsmaterial.

  2. Corona hat es nun über unterschiedliche gesellschaftliche Systeme gegeben, aber kein System geht so grausam und menschenzerstörend damit um wie Kapitalismus. Hast Du den Corona-Stempel, hast Du den gelben Stern. Vieles in der Gesellschaft wird für Dich unerreichbar und verschlossen bleiben, Du erkennst manchmal Menschen in ihrem Verhalten zu Dir nicht mehr wieder. Der ach so freundliche Sparkassenberater bittet Dich, ganz schnell Dich in ein spezielles Zimmer zu begeben. Da bleibst dann erstmal backen(bis die Feuerwehr kommt?). Mancher Doktor will Dich gar nicht mehr sehen. Gute Freunde haben plötzlich Kontaktangst (und das nicht nur physisch, sondern auch virtuell). Wenn Du Pflege in Anspruch nimmst, dann musst Du nach jedem Einsatz den Göttern das Danken, dass sie das noch möglich gemacht haben. Komme nicht auf den Gedanken, zwecks Regelungen selber zu den Behörden zu gehen. Im besten Fall wirst Du da sofort raus geschmissen, im schlechtestesten eingebuchtet, bei Protest wegen Freiheitsberaubung. sogar nach vorheriger Warnung fixiert und in die Psychiatrie abgeschoben. Wenn Du manche Corona-Massnahme kritisch siehst, musst Du mit vielerlei Strafen rechnen. 1. Vorwurf, „der spinnt, der hat sie nicht mehr alle“. 2. „So ein Schmarotzer, hat Virus und will sich nicht helfen lassen“ 3. Wenn Du in eine Diskussion von einerseits Corona-Geringschätzer und andererseits Corona-Weltuntergangsseher. ganz schlimm wird es, wenn Du als kritischer Corona-Begleiter den nationalisitischen Fanatisten in dieHände fällst, die Dir vorwerfen, durch Deine wankelmütige Haltung begünstigst Du das Wachsen des Corona-Problems und nicht seltn hörst Du dann Worte wie „den muss man brach legen“, „der gehört aus- und abgeschaltet“.

    Nachtigall hörst Dir trapsen, wie weit wir von 1933 entfernt sind?

    https://www.nzz.ch/…/corona-ist-auch-die-stunde-der-spinner… kommst, dann biste sehr schnell am Ende.

    Was tun?

    => Die bürgerlichen Rechte von Corona-Kranken dürfen nicht angetastet werden!

    Corona-Kranken steht eine Behandlung zu und kein Abschub ins Nirwana!

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