Soziale Marktwirtschaft löst Wohlstandsversprechen nicht mehr ein

Sahra Wagenknecht: Soziale Marktwirtschaft löst Wohlstandsversprechen nicht mehr ein. Pressestatement vom 07.05.2019
Sahra Wagenknecht: „Nicht Deutschland geht es gut, sondern einem Teil von Deutschland geht es sehr viel besser als früher. Und zwar dem, dem es schon immer sehr gut ging, während es anderen schlechter geht als sogar Anfang der 90er Jahre. Das belegt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Eine Gesellschaft, die so auseinanderdriftet, zerstört das Fundament ihrer Demokratie.“

2 Gedanken zu „Soziale Marktwirtschaft löst Wohlstandsversprechen nicht mehr ein“

  1. Die Verantwortung die das Kapital nach unserem Grundgesetz hat, nämlich auch im Sinne des Allgemeinwohl zu wirken, nimmt es seit Jahrzehnten in zunehmenden Maße nicht wahr. Der Beweis ist die sich potenzierende Kluft zwischen Arm und Reich. Der daraus resultierenden Bevölkerungszorn wird durch die überwiegend sich im Privatbesitz befindlichen Massenmedien kanalisiert indem man Arbeitslose und Flüchtlingsprobleme immer wieder ins „Schaufenster“ stellt. Das sind Probleme aber nicht die gesellschaftlich entscheidenden. Entscheidend ist die Macht die sich aus der Anhäufung ungeheueren Reichtums einiger weniger Menschen im Land ergibt. Bei der sehr hohen Arbeitsproduktivität in Deutschland dürften Fragen nach einem gerechten Mindestlohn, auskömmlichen Renten und bezahlbaren Wohnungen überhaupt kein Thema sein. Wirtschaftswachstum und Profitmaximierung aber sind die Götter unserer bisherigen Staatsführung. Lichtblicke sind die progressiven politischen Akteure wie Sahra Wagenknecht und nun auch Esken und Borian. Die Spitzenleute der SPD bekennen sich aktuell zum demokratischen Sozialismus auf der Grundlage des Grundgesetzes. Das ist der Weg den alle linken Kräfte einschlagen sollten um die Pflicht des Eigentums , zu Gunsten des Allgemeinwohls, durchzusetzen.

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