Ohne Umverteilung von ganz oben keine Zukunft

Sahra Ein Facebook-Post gegen Chancenungleichheit in Deutschland

Bei der Vermögenssteuer sieht die Union rot. „Linksträumereien“ seien das, über die man nicht reden könne, so CSU-Landesgruppenchef Dobrindt. „Stattdessen müsse die Zukunft organisiert werden“, sagt Unionsfraktionschef Brinkhaus. Was für ein Offenbarungseid!

Die Ungleichheit erreicht in Deutschland Höchststände – eine Handvoll superreicher Familien besitzen mehr, als Millionen ärmere Bürger zusammen. Und mal im Ernst: Glaubt irgendjemand, dass ein Milliardenvermögen tatsächlich auf eigener Leistung beruht? Für Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Pflege ist es längst überfällig, auch die Reichsten zur Kasse zu bitten. Wir brauchen eine gerechtere Gesellschaft, in der alle einen würdigen Platz haben und einen fairen Beitrag leisten. Ohne Umverteilung von ganz oben in die Mitte und nach unten hat die Demokratie in diesem Land keine Zukunft.

Sahra Wagenknecht: Eine Handvoll superreicher Familien besitzen mehr, als Millionen ärmere Bürger zusammen.

2 Gedanken zu „Ohne Umverteilung von ganz oben keine Zukunft“

  1. Für Kinder Brot für die Welt werden Millionen gespendet ebenfalls für Krebserkrankungen alles völlig verständlich. Mir will nicht in dennSinn warum kein Künstler oder TV-GERÄT Sender eine Sendung für Arme Rentner und Bedürftige ins Leben ruft u.a. Frank Zander unterstützen.. Trotz allem Frohe Adventszeit😘

  2. „Umverteilung“ oder “ soziale Gerechtigkeit : Viele Menschen schrecken diese Worte immer noch ab , weil sie immer noch glauben ( wollen ) das Fleiß und Leistung belohnt würden .

    Ich spreche gern von Solidarität . Von einer solidarischen statt egoistischen Gesellschaft .
    Ich würde es auch eher “ Einkommensanpassungen “ nennen.
    Oder sogar : “ Leider sind schmerzliche Einkommensanpassungen notwendig , weil das soziale Klima gerettet werden muss . Eine solidarische Gesellschaft ist systemrelevant . “

    Dazu kommt , das der völlig deregulierte , global agierende Finanzmarkt wieder dem Allgemeinwohl unterworfen werden muss , auch wenn Einigungen auf globaler Ebne – wie man aktuell sieht – sehr schwierig sind .

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