Macht von Pharmakonzernen beschränken

Die Aktionäre von Bayer freuen sich über satte Dividenden. Ich kann mich nicht darüber freuen, wenn Konzerne Profite erzielen indem sie die Allgemeinheit schädigen. Erhöhtes Krebsrisiko durch Glyphosat? Interessiert Bayer/Monsanto nicht, solange die Gewinne aus dem Geschäft mit Pestiziden höher ausfallen als die Entschädigungen, die an Opfer gezahlt werden müssen. Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung? Egal – Hauptsache, an der Börse läuft es rund. Dass wir bei der Versorgung mit Medikamenten inzwischen von Asien abhängig sind, es sogar Lieferengpässe gab? Für Bayer kein Grund, über eine Deglobalisierung oder Regionalisierung der Produktion nachzudenken. „Wir müssen Geld verdienen mit unseren Produkten. Das führt dazu, dass nicht alle Medikamente entwickelt werden, die wir brauchen“, dieses Statement des ehemaligen Bayer-Vorstandsvorsitzenden Marijn Dekkers bringt es auf den Punkt. Von den 20 größten Pharmakonzernen forschte keines zu den Vorläuferviren des Coronavirus. Mit Impfstoffen, aber auch Medikamenten gegen Infektionskrankheiten lässt sich nicht genug Geld verdienen. Das rächt sich jetzt bitter. Ich finde: Die Macht von Pharmakonzernen muss beschränkt und die Pharmaindustrie am Gemeinwohl neu ausgerichtet werden!


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Ein Gedanke zu „Macht von Pharmakonzernen beschränken“

  1. Die SPD hat ihr Leben lang versucht, Exzesse aus Kapitalismus zu „beschränken“ und hat damit viele ihrer Mitglieder verloren. Der „Beschränkungs“-Kurs der SPD führte im Weiteren zu einem Mitmachkurs, die Begründung: „Wenn wir dabei sind, können wir am besten Einfluss nehmen“
    Wenn Sahra so weiter macht, wird aus „Beschränkung“ der Sprache eine „Beschränkung“ der Ansicht und damit das Ende eines politischen Hoffnungsträgers. Ich wünsche es anderstt

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