Linke muss stärker auf die Menschen zugehen

Im Interview mit dem RBB spricht Sahra Wagenknecht über den Umgang mit der AfD. Sie kritisiert, dass die Frage nach einem ausgeglichenen Haushalt vorherrschend sei und fordert mehr staatliche Ausgaben, um das Abrutschen in eine tiefe Rezession zu verhindern.

Sahra Wagenknecht: „Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Politik sie vergessen hat. Wenn in abgelegenen Gegenden kein Bus mehr vorbeikommt, die letzte Arztpraxis schließt, dann haben die Leute den Eindruck, ihre Bedürfnisse interessieren niemanden. Auch das führt dazu, dass die Menschen der AfD ihre Stimme geben. „Die Linke“ als Partei muss stärker auf die Menschen zugehen, denen es nicht gut geht. Viele hatten den Eindruck, wir belehren sie, statt sie zu vertreten, und das ist keine gute Voraussetzung. Das Problem kann nicht durch Ausgrenzung gelöst werden. Allerdings darf man nicht mit den Kadern der AfD zusammenarbeiten, aber ihre Wähler sollte man versuchen zu gewinnen. Viele Entwicklungen machen mir wirklich Angst und insofern werde ich auf jeden Fall aktiv bleiben.“

Deutschland erfülle zwar den Maastricht-Vertrag durch die Reduzierung der Schulden. Allerdings ist der Vertrag für Wagenknecht einseitig. Für die Linken-Politikerin fehlten darin Verpflichtungen, um Armut, Arbeitslosigkeit, Ungleichheit zu reduzieren und Steuersysteme anzugleichen.

Die Diskussionen zur Klimapolitik und CO2-Bepreisung nannte Wagenknecht „eine unehrliche Debatte“. denn vor allem Menschen im ländlichen Raum seien auf das Auto angewiesen. wenn das Benzin teurer würde, müssten die Menschen dennoch das Auto nutzen, da Alternativen für sei fehlten. Wichtig sei es, das Schienennetz wieder auszubauen.


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Ein Gedanke zu „Linke muss stärker auf die Menschen zugehen“

  1. Nein, nein und nochmals Nein ! Sarah Wagenknecht ! Auf Nazis will ich nicht zugehen ! ich will kein Verständnis für Leute haben die Rechtsextreme wählen und zwar nicht nur da wo kein Bus mehr fährt, sondern auch in Regionen wo es den Leuten besser geht als in den Jahren vorher. Die Sparpolitik an der Bevölkerung (statt da wo das Geld in massen gehortet wird, wo man über Leichen geht) ist sehr berechtigt Ursache von Unzufriedenheit und Wut gegen die Eliten, absolut berechtigt ! Aber eben überhaupt kein Grund AfD zu wählen NPD, oder sich an Naziaufmärschen und Pegida zu beteiligen, die wiederum Mörderbanden hervorbringen oder mit ihnen in Verbindung stehen, ganz im Gegenteil ! Weil diese Leute Teil der Eliten sind und Werkzeug zu gleich und weil es denen die jetzt sozial benachteiligt sind dann noch viel schlechter geht. Das kann man versuchen ihnen zu erklären, es nützt aber nichts, das sind Fanatiker, man kann sie nur, man muss sie ächten !! Da ist schon viel zu viel geschwätzt worden in den Medien, in Talkshows, da gabs schon viel zu viel Aufmerksamkeit und Verständnis ! Ende der Geduld ! Ja die Linke, da sollte man hinschauen, diese ewigen Streitereien. Urabstimmung und endlich weg mit Leuten wie Riexinger und Kipping, die sind leider dumm und sähen Unfrieden wo sie können, sie gehen nicht von selber…

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