Kleinstaaterei – Ein Spagat zwischen Föderalismus und Nationalismus

ThomasEin Kommentar zum Artikel Rubikon: Die Welt als Wettbewerbsarena

In welche Richtung entwickelt sich Europa? Die Gleichmacherei in Normen und Standards spricht ganz klar die Sprache des Nationalismus. Nimmt diese Entwicklung allen EU Staaten doch ihre Identität und somit die Möglichkeit Traditionen zu bewahren. Der Föderalismus in Deutschland, welcher weltweit so viel Bewunderung erfährt könnte dabei doch eine herausragende Vorbildfunktion übernehmen.

Was ist nun besser für eine weltweite zusammenwachsende Gemeinschaft im Hinblick auf soziale und wirtschaftliche Belange? Europa als vereinigte Staaten ist ein gewagtes Projekt, welches in seiner aktuellen Entwicklung kaum Aussicht auf Erfolg hat. Die USA sind dafür auch nur schlechtes Vorbild, da Europa geschichtlich nicht mit der Entstehung der USA nicht vergleichen werden kann. Europa kann aus diesem Grund niemals als politisch wirtschaftliches Gegengewicht zur USA gesehen werden. Die USA gehen auf Grund ihrer imperialistischen Ausrichtung historisch einen eigenen Weg, welcher nur weltweite Machtausdehnung und Einfluß verfolgt. Europa muss seine nationalen Identitäten bewahren ohne dabei in Kleinstaaterei zurück zu fallen.

Grund allen Übels ist der weltweite neoliberale Gedanke, welcher soziale und umweltverträgliche Lebensformen schlichtweg ignoriert und Ausbeutung und Kriege als legitimes Mittel betrachtet. Erst wenn dieses menschenverachtende System zerschlagen ist, wird es möglich sein, einen konsequenten sozialen Systemwechsel herbei zu führen.


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