Guernica – Ein Sinnbild des Krieges

Pablo Picassos Guernica

Robert Rosenblum, New Yorker Kunsthistoriker, beschreibt das Gemälde von Pablo Picasso folgendermaßen:

„Wenn man sich ein Bild vom Weltuntergang vorstellte, insbesondere von der modernen Welt, wie wir sie kennen, würde es so aussehen. Eine Art Aufflammen, das uns völlig blendet und dann das Gefühl des endgültigen Chaos. Schreiende Frauen und Kinder, ein Stier, ein Pferd, ein Bild des Schocks und des Traumas, das unser ganzes Grausen am Rande des Abgrunds enthält. Das ist das Bild Guernica, es verkündet eindrucksvoller und mächtiger als alles andere die Botschaft vom Krieg, vom Zerstörungspotential des 20. Jahrhunderts.“

Heute auf den Tag genau, vor genau 82 Jahren am 12. Juli 1937 wurde das Antikriegsgemälde „Guernica“ von dem spanischen Maler Pablo Picasso das erste mal ausgestellt. Es wurde zum Symbol. In der heiligen Stadt der Basken hatte die Armee der Putschisten Francos den Terror gegen die Bevölkerung zum Prinzip erhoben, der Angriff der deutschen „Legion Condor“ war in der europäischen Geschichte der erste massive Bombenangriff auf die wehrlose Zivilbevölkerung einer ganzen Stadt. Das Grauen festgehalten hat Picasso in seinem weltberühmten Antikriegsgemälde, das unmittelbar danach entsteht.

Heute vor genau 25 Jahren, am 12. Juli 1994, also 57 Jahre nach der Ausstellung des Gemäldes „Guernica“, traf das Bundesverfassungsgericht die verhängnisvolle Entscheidung, daß militärische und humanitäre Einsätze der Bundeswehr im Auftrag der Vereinten Nationen zulässig sind.

Tom Kaczmarczyk postet dazu:

12.7.1994: #Bundeswehr-#Kampfeinsätze zulässig 🙁 Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12. Juli 1994 sind…

Gepostet von Tom Kaczmarczyk am Freitag, 12. Juli 2019

12.7.1937: "GUERNICA" wird zum ersten Mal ausgestellt "Guernica, Stadt von 5000 Einwohnern buchstäblich dem Erdboden…

Gepostet von Tom Kaczmarczyk am Montag, 11. Juli 2016

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