Frühe Lockerung ohne Masken sind riskant

In Deutschland öffnen ab Montag wieder mehr Geschäfte, die Einschränkungen zur Eindämmungen des Coronavirus werden über die kommenden Wochen zurück gefahren. Auch die Schulen beginnen wieder, je nach Bundesland in unterschiedlicher Abstufung, aber in zumindest einigen bald auch für jüngere Schüler. Diese frühe Lockerung halte ich für riskant – zumal noch immer nicht die Voraussetzungen für andere Möglichkeiten des Schutzes geschaffen sind: Es wird hier vorerst nicht, wie etwa in Österreich, zu einer Maskenpflicht in Supermärkten, Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Und dafür gibt es einen einfachen Grund: Die Bundesregierung hat es immer noch nicht geschafft, eine flächendeckende Versorgung mit einfachen Schutzmasken sicher- und Masken preiswert für alle zur Verfügung zu stellen.

Vor diesem Hintergrund halte ich die beschlossenen Lockerungen für riskant. Im Gedränge der Supermärkte drohen nach wie vor Ansteckungen, eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen würde dieses Risiko mindern. Und angesichts der hygienischen Missstände an vielen Schulen ist eine überhastete Rückkehr – vor allem für junge Schülerinnen und Schüler – kaum zu verantworten. Über die gestern beschlossene Exit-Strategie von Bund und Ländern habe ich heute mit dem rbb24 Inforadio gesprochen: »Zum Interview

Sahra Wagenknecht spricht auf [inforadio.de](https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202004/16/coronakrise-exit-strategie-wirtschaft-wagenknecht.html) zu der Exit-Strategie der Bundesregierung aus den Corona-Beschränkungen.

Gepostet von Siggi Braunert am Donnerstag, 16. April 2020

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