Finanztransaktionssteuer ein schlechter Witz

Sahra Ein Facebook-Post gegen ungerechte Steuerpolitik

Was Scholz vorschlägt, ist keine Finanztransaktionssteuer, sondern ein schlechter Witz. Damit weiter munter spekuliert werden kann, sind ausgerechnet Zockerpapiere wie Derivate von der Steuer ausgenommen. Auch der mit großen Risiken verbundene Hochfrequenzhandel bleibt unbehelligt. Über 90 Prozent aller Finanztransaktionen werden nicht erfasst. Nur wer Aktien von großen Unternehmen kauft, soll nach dem Vorschlag von Scholz künftig 0,2 Prozent Steuern zahlen. Zum Vergleich: Wer sich eine neue Brille, Windeln für die Kinder oder Toilettenpapier kauft, muss darauf 19 Prozent Mehrwertsteuer abführen. Diese Steuerpolitik ist einfach nur ungerecht – und zeigt außerdem, dass Leute wie Scholz bis heute nicht bereit sind, sich endlich mit der Finanzmafia anzulegen.

Sahra Wagenknecht: Diese Steuerpolitik ist einfach nur ungerecht.


© post image unsplash/p.fiedler

Ein Gedanke zu „Finanztransaktionssteuer ein schlechter Witz“

  1. Sehr geehrter Herr Klingbeil, ich würde gerne erklärt bekommen, wie Sie persönlich und die neue Spitze in der SPD dazu steht und ob es unterstützt wird.
    Bitte klären Sie uns doch auf, was daran stimmt und wie es verwirklicht werden sollte.

    Mit freundlichen Gruß
    Dieter Borrmann-Nowack

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