Erst Mobbing gegen Sahra, jetzt Hetze gegen Ganser

Es geht um den Eklat bezüglich des Bautzner Friedenspreis für Daniele Ganser und die Reaktion einiger Linken, die zusammen mit Grünen und SPD-Genossen den Friedensforscher und Historiker als Verschwörungstheoretiker bezeichnen. Die Aussagen von Martina Renner vom 14.August 2018 aus ihrem Artikel bringen bei mir das Fass zum überlaufen. Warum distanziert sich niemand der Linken von solchen geistigen Tieffliegern? Frau Renner hetzt schon länger gegen Sahra Wagenknecht, wirft ihr Anti-Amerikanismus vor und gehört eindeutig dem Kipping/Riexinger Flügel an.

Wegen dieser Leute steht die Linke da, wo sie ist, krebst bei 8% Wählerstimmen herum. Man kann sie für die Spaltung und Zersetzung verantwortlich machen, aber wo sind die Linken aus dem anderen Lager? Wie lange wollen sie sich noch gefallen lassen, dass diese „Parteigenossen“ jegliche Erfolgschancen im Keim ersticken? Es gilt endlich klare Kante zu zeigen und in der Partei aufzuräumen.

Der „Links-Wähler“ steckt in einem extremen Zwiespalt und ist verunsichert, besonders die, die Sahra Wagenknecht unterstützen wollen. Wählt man sie, wählt man auch diese „Genossen“ mit einer querulatorischen Persönlichkeitsstörung. Und daran, so muss man sagen, ist die gesamte Partei schuld. Ich sage es noch mal und in aller Deutlichkeit: Solange die Partei nicht geschlossen zusammensteht und diese Leute aus ihrer Verantwortung entlässt wird die Linke in der breiten Öffentlichkeit nicht angenommen. Da nützt es auch nichts, dass ein Teil von ihnen gute Politik macht. Die oberste Priorität muß lauten: Kipping/Riexinger und alle, die mit ihnen sympatisieren, abwählen!

Nachdenkseiten: „Die Stimmung in der Fraktion ist unerträglich. Der Mobbing-Terror gegen Wagenknecht und Dagdelen geht auf keine Kuhhaut. In der Fraktion ziehen Bernd Riexinger, Katja Kipping, Caren Lay, Anke Domscheit-Berg, Sabine Leidig, Cornelia Möhring und Martina Renner permanent über sie her.“

© post/header image collage carmele/imago & m.renner/linke

5 Gedanken zu „Erst Mobbing gegen Sahra, jetzt Hetze gegen Ganser“

  1. HÖRT denn dieses Theater nicht mal auf? Wie hat Petra Pau so schön gesagt: Kindergarten.Warum müssen diese Streitereien immer nach draußen getragen werden? Kann man das nicht parteiintern klären? Wie stehen wir vor unseren WählerInnen da? Wir machen uns unglaubwürdig. Wir müssen auch an die Wahlen denken, die in Kürze stattfinden.

  2. Martina Renner schädigt in grob fahrlässiger Weise mit ihrer Erklärung vom 14.8.2018 zu der Arbeit des Schweizer Historikers Dr. Daniele Ganser den Ruf meiner Partei DIE LINKE. Sie bedient sich einer raffinierten Methode der Verunglimpfung, wie man es in Kreisen lernt und tut, die angelsächsischen Geheimdiensten nahestehen. Das Wirken fremder Dienste war auch in den Anfangsjahren bei der Partei DIE GRÜNEN/Bündnis90 zu beobachten. „Verschwörungstheorie“ und dergleichen Begriffe sind nachweislich aus der US-Propagandamaschinerie mit ihren Agenten in die Öffentlichkeit lanciert worden, um jedes kritische Nachforschen und entsprechende Entdeckungen, die besondere US-Interessen tangieren wie 9/11 von vornherein unglaubwürdig erscheinen zu lassen. DIE LINKE wird gezielt von Leuten unterwandert, die israelischen, britischen und US- und anderen angelsächsischen Regierungskreisen nahestehen. Das persönliche Umfeld dieser Dame würde einiges ans Licht fördern – das wäre doch eine Arbeitshypothese! Enttarnen wir die Maulwürfe in unserer Partei!

    • Ja gerade deswegen!!!
      Innerparteilich klären ist in diesem Fall wie unter den Teppich kehren. Innerparteilich hört sich an wie, im kleinen Kreis aus sitzen.
      Nein raus mit diesen Leuten, Probleme deutlich ansprechen, auch für den Wähler deutlich aufzeigen, dass ihr nicht SED mäßig drauf seit! Die Leute wollen eine Linke mit Leuten wie Wagenknecht oder Lafontaine!!!
      MfG

  3. Ich habe von Daniele Ganser schon einige Artikel gelesen, unter anderem auch über 9/11. Dies mit Verschwörungstheorie abzutun, ist so, als wenn man andere gleich als Rassisten oder Nazis bezeichnet, um einer sachlichen Diskussion aus dem Wege zu gehen. Zu 9/11 gibt es schon große Ungereimtheiten.

    Was die LINKE angeht: ich war dort sehr lange Jahre Mitglied, weil sie sich gegen die fatalen Auswirkungen von Schröders Agendapolitik eingesetzt hat. Solche Dinge und Friedenspolitik sollten auch Hauptaufgabe der LINKEN sein. Nach dem Mobbing gegen Sahra Wagenknecht bin ich ausgetreten, weil diese und einige wenige andere diejenigen waren, welche noch eine vernünftige Politik gemacht haben. Leider gibt es zu viele in der Partei, die was ganz anderes wollen und sehr linksextreme Ansichten haben. Das mit der Unterwanderung sehe ich auch so. Und zu viele machen sich auch mit der gewaltaffinen AntiFa gemein, was ich gar nicht gutheißen kann. Gewalt ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn sie der angeblich „guten“ Sache dient. Und keiner hat das Recht zu bestimmen, was gut und was böse ist. Vor allem dann nicht, wenn man es gegenüber anderen – ggf. auch mit Gewalt oder Einschüchterungen – geltend machen will.

  4. Mainstream ist Mainstream.
    Der sog. Berliner Flügel kann da nicht mithalten.
    Wobei die Figur der Frau Wagenknecht eine Erfindung des Berliner Journalismus bereits aus etwa 1968 gewesen war. Dies am Funkturm in West-Berlin.Während die Mig 21 über West-Berlin gedonnert waren.
    Auch der Frieden will bewaffnet sein.
    Und jekooft is jekooft.
    Wer tatsächlich mit dem Kapital mitspielen will, wird dessen Lied intonieren.
    Als Chor und Einzeln, im Canon und im Falsett.
    Sollte die BRD einmal wieder auf sich selbst kommen müssen, dies ist jetzt so, War es in der Vergangenheit auch medial etwas anderes zu vernehmen.Dies auch 1968 am Funkturm in West-Berlin, als die Mig 21 – Jäger darüber hinweg gedonnert ware.

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