Eid wieder Wahrheitsgehalt verleihen

Noch nie hat es in der deutschen Geschichte eine Politikerin gegeben, die so eine breite Zustimmung vom Volk erfährt und gleichzeitig in einer Partei ist, die diese Popularität nicht annähernd erreicht. Millionen Menschen wünschen sie sich als nächste Bundeskanzlerin. Für viele ist sie die Hoffnung auf ein besseres Land. Mit Freudentränen stelle ich mir vor, daß Sahra Wagenknecht eines Tages vor dem Bundespräsidenten mit erhobener Hand folgenden Eid spricht:

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Sie wäre die erste Kanzlerin, die diesem Eid wieder Wahrheitsgehalt verleihen würde.

Eine überraschende Wendung: Sahra Wagenknecht wird in der Bevölkerung immer beliebter. Die Fraktionschefin der Partei Die Linke könnte laut einer Umfrage eine echte Gefahr für Bundeskanzlerin Merkel werden. Doch ist das ein reines Zahlenspiel? Oder dreht sich der Wind tatsächlich bei den deutschen Wählern?

6 Gedanken zu “Eid wieder Wahrheitsgehalt verleihen”

  1. Daran glaube ich erst, wenn es soweit ist, die Linke stärkste Partei ist oder AfD,CDU/CSU,SPD,FDP endgültig in der Versenkung verschwunden sind und K(n)arrenbauer ebenfalls weg ist und Von der Leyen nix mehr zu sagen hat.
    Solange aber das Volk noch BILD liest und glaubt, was da drin steht, mache ich mir um Deutschland ernsthafte Sorgen.

    • pflaume, zum Wiederaufbau des Landes und der Integration der neuen Länder sowie dem Wirtschaftswunder waren sie anscheinend nicht zu doof !?

  2. Ich mag Wagenknecht auch, schon lange, und ihre Intelligenz, ein wunderbarer Mensch!
    Sie hat es schon nicht leicht. Schade wegen der Uneinigkeit bei den LINKEN! Und sie hätte es in dieser Gesellschaft noch viel schwerer als Kanzlerin. Es bräuchte vieler ihrer „Güte“ um da etwas für die breite Masse zum Besseren zu bewegen!

  3. Ohne Frage, mit dem Eid hätte sie keine Probleme, außer vielleicht mit der Gotteshilfe. Aber ansonsten halte ich diesen Kanzlerinruf für überzogen.
    Da fehlt ihr erstens die Partei dazu. Die zu gründen traue ich ihr nicht mehr zu nach dem Desaster mit der Aufstehen-Gründung. Zweitens könnte sie nie unterschreiben, was Willy Brandt unterschreiben musste, als er Kanzler wurde. Drittens würde sie sich höchstwahrscheinlich überfordern damit. Aber sie könnte wahrscheinlich eine gute Wirtschaftsministerin sein. Dann bleibt aber die ungelöste Frage: Wer kann Kanzler(in)?

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