Dramatische Niederlage für DIE LINKE

Nicht nur erneut eine Klatsche für die Große Koalition, sondern auch eine dramatische Niederlage für DIE LINKE. Das machen bereits die ersten Hochrechnungen aus Sachsen und Brandenburg deutlich. Offensichtlich wird DIE LINKE von vielen ihrer früheren Wähler nicht mehr als Kraft wahrgenommen, die ihre Interessen ernst nimmt und ihr Leben zum Besseren verändern will. Ich finde das schlimm und das muss sich ändern. DIE LINKE muss wieder zu einer Alternative für all diejenigen werden, die von der herrschenden Politik seit Jahren im Stich gelassen werden. Für diejenigen, die zu Niedriglöhnen schuften, die unter fehlender sozialer Infrastruktur leiden und die Angst vor Altersarmut haben. Wenn wir von diesen Menschen als grünliberale Lifestyle-Partei statt als ihre Stimme wahrgenommen werden, wenn sie das Gefühl bekommen, dass wir auf sie herabsehen, weil sie nicht den hippen Großstadt-Code beherrschen, dann ist es nur normal, dass sie sich von uns abwenden. Das dürfen wir nicht länger zulassen!

5 Gedanken zu “Dramatische Niederlage für DIE LINKE”

  1. Das ist sicherlich eine Klatsche für die Große Koalition und die Linke sondern auch für die SPD. Es gab jedoch auch eine Ignoranz auf die politischen Forderungen der Menschen die eine Veränderung der Gesellschaft hin zu einer mehr sozialen und friedlichen Gesellschaft für die Mehrheit durchsetzen wird. Als neues Beispiel ist die Aussage der CDU In Sachsen nicht mit der AFD aber auch nicht mit den Linken koalisieren wird. Die Parteien sind so zerstritten das auch die Menschen sich stärker polarisieren und eine gemeinsame Zusammenarbeit erschwert wird. Mein Vorschlag wieder zu einer gemeinsamen Verständigung zu kommen ist die Bildung einer Minderheitsregierung die ich in verschiedenen Kommentaren dargelegt habe.

  2. Das Abschmieren der LINKEN war zu erwarten. Der Linken mangelt es an einem linken Profil. Als Systempartei wird sie nicht gebraucht. Kipping und Riexinger müssen aus der Parteiführung entfernt werden. Sozialdemokratischer Opportunismus ist der falsche Weg !

  3. Ich stimme Sahra Wagenknecht voll und ganz zu.
    Wer, wie die Partei #DIE LINKE, sich nur der neoliberalen Politik verantwortlich zeigt und ihre einstigen Ideale für die sie einst Stand über Bord wirft, muss ich nicht Wundern, wenn sie irgendwann genauso so in die Bedeutungslosigkeit verfrachtet wird, wie jetzt die SPD.

  4. Sahra Wagenknecht war das einzige Zugpferd bei der Linke. Kompetent, sozial, mutig. Das war dem neoliberalen trojanischen Pferdepaar Riexinger-Kipping zu gefährlich und so wurde sie mit hinterhältigen Methoden weggemobbt. Apropos, vor 10 Jahren war die Linke die einzige Partei, die sie für eine Strafferfolgung von Mobbern einsetzte.

  5. Als überzeugtes Mitglied der Linken sehe ich das Ganze etwas kritischer. Mich persönlich stört unter anderem die Querfront-Debatte: Man muss nicht auf die Rechten eingehen und man muss auch nicht deren „Ängste“ ernstnehmen, zumal diese irrational und unbegründet sind.
    Vieles was Sahra sagt ist richtig, Vieles was sie kritisiert auch, allerdings gebe ich ihr auch eine Mitschuld an der Misere der Partei insgesamt. Nicht unbedingt was „Aufstehen“ betrifft, denn wer mal bei den Treffen war, der versteht Aufstehen als ein Versuch eine Bewegung zu schaffen, die Demokratie von unten versucht zu praktizieren. Was mich stört ist der Personenkult um ihre Person, die leidige und schwachsinnige Debatte monatelang ob es eine Art „Mobbing“ gegen sie gegeben hat oder nicht und auch ihr Verhalten, in dem sie sich über Beschlüsse des Vorstands und der Basis einfach hinwegsetzt. Mit Verlaub, das kann man sich als Basismitglied vielleicht erlauben aber nicht, wenn man in Verantwortung steht. Bei aller inhaltlichen Richtigkeit vieler ihrer Aussagen ist sie aber eben doch auch eine Person, die weiß sich selbst zu inszenieren, was ihr gegönnt sei, aber eben nicht auf Kosten der Partei gehen darf. Die Diskussion darüber ist nämlich zu Ungunsten der Inhalte und damit dem politischen Nährwert für den einzelnen Bürger gelaufen und das schadet der Partei. Allerdings sollte die Linke das aufarbeiten, diskutieren und daraus auch Konsequenzen ziehen, sowohl was die Führungsebene bundesweit angeht und hier klarere Richtlinien ziehen, als auch was die Öffentlichkeitsarbeit insgesamt angeht, denn viele Auftritte gerade von Spitzenpolitiker der Linken, waren in der Vergangenheit eher linkisch, als links und das geht immer auf Kosten der Partei. Momentan ist sowohl die Außendarstellung, als auch die Wahrnehmung der Bürger, was die Linke angeht eher grottig und oftmals bekommt man den Eindruck, das die Partei alles daran setzt nicht mehr wahrgenommen zu werden. Auf Bundesebene wohlgemerkt.

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