Die Wiedervereinigung – Der neoliberale Weg

ThomasEin Kommentar zum Artikel Rubikon: Die Säuberung der Wissenschaften

„Wiedervereinigung“ ist das Lieblingswort der neoliberalen Politiker, um dem Bürger das Gefühl eines demokratischen Vorgangs zu vermitteln. Es ist nicht viel mehr als Etikettenschwindel und soll eine ideologisch kapitalistische Machtübernahme durch angebliche Demokraten überdecken. Die damalige Bundesregierung unter Helmut Kohl (CDU) hat sich bewusst hinter den Problemen einer Wiedervereinigung versteckt, um angebliche Fehler damit zu entschuldigen und hat letztlich im Hintergrund gezielt eine Vereinnahmung der damaligen DDR vorbereitet. Galt doch der Sozialismus als Feindbild und als Ursache für den Untergang der DDR und des Ostblocks. Offen gestanden hat der Kommunismus in seiner ausgelebten Form wirtschaftlich und menschenrechtlich versagt, dennoch hat das nichts mit den Lehren eines Marx und Engels zu tun, welche sich den sozialen Belangen der Menschen angenommen haben. Somit wurde alles, was der Osten hinterlassen hatte, systematisch ausgelöscht und durch neoliberale kapitalistische Strukturen ersetzt. Das Volk der damaligen DDR und deren Geschichte und Hintergründe wurden somit annektiert bzw. ausgelöscht. Was übrig blieb, war der schlechte Sozialismus mit all seinen Gräueltaten. Jetzt zeigt sich jedoch, dass der Kapitalismus auch an seine Grenzen gestoßen ist. Die neoliberale Politik versucht mit allen Mitteln wie Eroberungskriegen und Ausbeutung der dritten Welt einen Wohlstandsstaat aufrecht zu erhalten.


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Ein Gedanke zu „Die Wiedervereinigung – Der neoliberale Weg“

  1. Die Wiedervereinigung war eine Annektion, eine Eingliederung. eine territoriale Übernahme. Die BRD benahm sich wie ein Boss der alles weiss. Der Wohlstand Deutschlands baut sich auf die Handelsbeziehungen mit armen Ländern auf. Verkauft wird Technik mit deutschem Arbeitslohn, eingekauft werden Rohstoffe die ganz billig gefördert werden.

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