Die unrühmliche Rolle Deutschlands

AufstehenEin Gespräch mit Oskar Lafontaine über die Eskalation zwischen den USA und dem Iran

Die Blutspur des US-Imperialismus

Die aktuellen Ereignisse im Iran lehren uns, dass die Konzentration von wirtschaftlicher Macht im Imperialismus mündet, also in kriegerischen Eroberungen von Rohstoffen und Absatzmärkten. In nur 16 ihrer 244 Jahre langen Geschichte haben die USA keinen Krieg geführt. Zur Chronologie der Kriegsverbrechen im Vorderen Orient gehören u. a. der Sturz der demokratischen Regierung des Iran 1953 sowie Kriegslügen und Kriege gegen den Irak 1990 und 2003 aber auch die mörderische Sanktionspolitik gegen den Irak und jetzt gegen den Iran seit der einseitigen Kündigung des Iran-Nuklearabkommens durch die USA 2018.

Die Ermordung des iranischen Generals Soleimani geschah auf Befehl von Trump, während sich Soleimani als Diplomat zu Verhandlungen im Irak aufhielt. Trump habe sich im Vorfeld sogar persönlich dafür bedankt – wie schamlos.

Dieser General war sicher kein Menschenfreund aber angesichts von über drei Millionen Toten in den letzten Jahrzehnten durch die Kriegsverbrechen der US-Administration erscheint der Hass der Betroffenen auf die Regierung der USA als „Terrorist Nr. 1“ zumindest nachvollziehbar.

Oskar Lafontaine nimmt in einem ausführlichen Interview mit Wolfgang Zarnack dazu und vor allem zur unrühmlichen Rolle Deutschlands in diesem Zusammenhang Stellung.

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