6 Gedanken zu „Die SPD hat alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“

  1. Er hat es ja nicht gesagt, aber eigentlich geht es darum, daß die Umverteilung gestoppt werden muß. Den Reichen muß der enorme Einfluß auf die Politik genommen und sie müssen an den Kosten des Sozialstaats beteiligt werden.
    Denn ohne das nützt jedes Programm nichts, das in den Schubladen irgenwelcher Ökonomen liegen mag.

  2. Mit Schroeder Politik, ging der Abstieg der SPD los. Seine Nachfolger und die CDU haben sich in seinem Ruhm ausgeruht und bekommen jetzt den verdienten Lohn fuer ihr Versagen.

  3. Uwe Eden hat es in seinem Kommentar treffend zum Ausdruck gebracht. Der Bürger sollte in den Mittelpunkt der Wirtschaftspolitik gestellt werden. Auch die absurde „Schuldenbremse“ sollte abgeschafft werden, wie es Prof. Flassbeck zutreffend fordert. Hinzu käme in den Kommunen „Privat vor Staat“ wieder umzudrehen, damit sich die Kommunen wieder selbst aus laufenden Einnahmen finanzieren können.

  4. Es muss endlich die gesetzliche Voraussetzung geschaffen werden, dass alle Zuwendungen, die die Mandatsträger erhalten, (egal, welcher Art) veröffentlicht werden, für jeden einsehbar. Technisch ist das machbar. Nur so erkennt man, zu wessen Interessen die Mandatsträger entscheiden! Wenn der ‚kleine‘ Mann 5 Euro an der Steuer vorbeimogelt, findet man die eigenartigerweise auch.

  5. Wenn eine vorgeblich linke, soziale Partei wie die SPD die CDU extrem weit rechts überholt, dann muss sich niemand über den totalen Untergang der SPD wundern. Das zerstörte Vertrauen kann nicht zurückgewonnen werden. Trotzdem bleibt die Weichenstellung von Kanzler Schröder zu Russland als große historische und dem Frieden dienende Leistung erhalten, von der wir langfristig profitieren werden, denn nichts ist schlimmer und verheerender, als unsere bisherige und andauernde totale Abhängigkeit von den USA. Gerhard Schröder hat diesbezüglich eingeleitet und vollzogen, was seit Jahrhunderten überfällig ist.

  6. Deutschland ist ein Ungleichland auf Grund eines Standes,nach den Regeln des 19.Jahrhundert, wer sich z.B. nicht an den Kosten des Sozialstaates beteiligt. Aktuell,die Mütterrente auf Kosten der Beitragszahler. Ja, die SPD hat vieles falsch gemacht, denn die Beiträge für Kindererziehungszeiten werden vom Bund bezahlt – §177 – SGB – VI. Es ist auch erbärmlich,weil eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung – und möglicherweise auch nicht zu 100 Prozent aus Steuermitteln bezahlt werden soll. Wer eine Grundsicherung als Alterseinkommen erhält, hat sich die Mütterrente zusätzlich verdient.

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