Die Linke – An die eigene Nase fassen

SiggiEin Kommentar zum Artikel ZEIT: Zerrissene Linke

Die Europawahl war für die Linke ein Schock. Nun diskutiert die Partei über strategische und personelle Konsequenzen – und kommt zu ganz unterschiedlichen Schlüssen.

Ich frage mich allen Ernstes, was haben diese beiden Personen im Amt Parteivorsitz einer Partei zu suchen, die Deutschlands intelligenteste und wahrscheinlich populärste Politikerin als Mitglied hat ? Welche Partei kann sich sowas leisten ? Der Wähler wählt keine Partei, die ihr eigenes Aushängeschild aus reiner Mißgunst und Neid der Genossen ins abseits stellt. Das miserable Ergebnis der Europawahlen ist die Quittung dafür und hat sich die PdL und ihr Vorstand mit aller Konsequenz selbst zuzuschreiben. Wer den Artikel genau analysiert und die kontroversen Standpunkte sieht, der kann nur zu einem Schluss kommen: Die Partei ist zerstritten und gespalten wie zuvor und wird auch den Wahlkampf für die Bundestagswahlen 2021 in den Sand setzen und das Ziel, die Wende für Deutschland nicht erreichen, wenn dafür nicht konsequent die notwendigen personellen Schritte eingeleitet werden. Ohne Sahra Wagenknecht an der Spitze der Partei wird dieses Ziel für unabsehbare Zeit in weite Ferne rücken.


© picture alliance/​Gregor Fischer/​dpa/​dpa

4 Gedanken zu “Die Linke – An die eigene Nase fassen”

  1. Das sehe ich genau so. Mit Fr. Wagenknecht haette die Linke viel mehr Chancen. Aber so, graebt sich diese Partei ihr eigenes Grab.

  2. Laut Focus Juni Umfrage ist Wagenknecht nach Merkel die beliebteste Politikerin Deutschlands, und die Linke wagt sich so eine Politikerin ins Abseits zu stellen. Die haben nicht alle Tassen im Schrank.

  3. Man müsste endlich mal Katja Kipping abwählen, die Frau wirkt unauthentisch. Siehe das Sommerinterview mit ihr. Bernd Riexinger ist der brave Parteisoldat. Ziemlich langweilige Ausstrahlung.

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