Die Grünen und das Fracking-Gas

Die Grünen sind der verlängerte Arm der USA im Deutschen Bundestag. Das zeigt sich immer wieder, jetzt auch beim Fracking-Gas. Im Interesse des Umweltschutzes sollten sie den Kauf dieses dreckigen Gases ablehnen. Aber als „Freunde der USA“ fällt ihnen immer wieder etwas ein, um den Verkauf dieses teuren Gases in Deutschland und Europa möglich zu machen.

Oskar Lafontaine: Annalena Baerbock und viele Grüne sehen im „US-Prestige-Projekt Fracking-Gas“ kein Druckmittel gegen die Bombardements der USA.

Jetzt ist der grünen Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock etwas neues eingefallen. Wir haben „mit dem russischen Prestige-Projekt Nordstream 2 ein nicht unerhebliches Druckmittel in der Hand“, sagt sie, um Putin zur Räson zu bringen. Schließlich unterstützten die Russen die Bombenangriffe des syrischen Diktators Baschar al-Assad in der Region um Idlip. Dort haben sich die von den USA und ihren arabischen Freunden hochgerüsteten Dschihadisten festgesetzt.

Auffallend ist, dass Annalena Baerbock und viele Grüne im „US-Prestige-Projekt Fracking-Gas“ kein Druckmittel gegen die Bombardements der USA in mehreren Ländern und ihren völkerrechtswidrigen Drohnenkrieg sehen. Obwohl sie sich als „Menschenrechtspartei“ stilisieren, weigern sie sich immer wieder, den Staat an den Pranger zu stellen, der mit Waffenlieferungen, Handelskriegen, verdeckten Kriegen, Drohnenkriegen und Bombenkriegen für die meisten Menschenrechts-Verletzungen verantwortlich ist und die Welt terrorisiert.

Baerbock steht hier in der Tradition von Joschka Fischer, der wesentlichen Anteil daran hatte, dass sich Deutschland am völkerrechtswidrigen Jugoslawien-Krieg beteiligte. Mittlerweile ist er Senior Strategic Counsel der Beraterfirma von Madelaine Albright, der ehemaligen US-Außenministerin, die glaubt, dass die US-Sanktionen gegen den Irak, die zum Tod von 500.000 Kindern führten „den Preis wert“ waren. Baerbock hat es bisher nur zur Mitgliedschaft im German Marshall Fund und im Transatlantik-Beirat der US-freundlichen Heinrich-Böll-Stiftung gebracht – aber sie steht ja erst am Anfang.

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Bild: Heinrich-Böll-Stiftung via Wikimedia Commons

4 Gedanken zu „Die Grünen und das Fracking-Gas“

  1. Auf die unselige Verquickung der Grünen mit den USA bzw. dem Deep State wies ja schon Jutta Ditfurth in ihrem Buch über die Grünen hin, auch bezüglich der Causa Trittin.

  2. Diese transatlantische Bücklingsharmonie, erinnert mich stark an den vorauseilenden Gehorsam des wilhelminischen Zeitalters. Mit demokratischer Friedenspolitik hat das Verhalten der Grünen schon lange nichts mehr zutun.

  3. Es ist zum Kotzen, dass unsere Regierung nicht im geringsten daran denkt , die Amis nach Hause zu schicken und die Nato zu verlassen.
    Wie lange wollen wir noch als von Agressoren besetztes Land nieder Knien

    • Wer sich für das Fracking Gas Geschäft der USA ausspricht (wie die ,,OlivGrünen,, ) und gleichzeitig keine Gelegenheit wahrnimmt es unter Bedingungen zu stellen welche dem internationalen Volkerrecht dienlich wären, wie der Einhaltung der UNO Charta, genauer dem Gewaltverbot ( Kapitel1, Artikel 2, Absatz 4), der handelt verantwortungslos, schlichtweg fahrlässig. Hinzu kommt noch: Fracking Gas wird unter enormen, technischem Mehraufwand gewonnen und unter Einsatz von Chemiekaliencocktails welche größtenteils Grundwassergefährdend sind. Fast alle Landorganismen brauchen aber Grundwasser um zu leben! Dazu zählen auch wir Menschen.

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