Die Fabelgeschichten vom Jobwunder

Ich kann das Gerede vom „Jobwunder“ und der angeblich so niedrigen Erwerbslosenzahlen nicht mehr hören. Millionen Menschen ohne Arbeit werden aus den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit herausgerechnet, zum Beispiel weil sie krank sind oder sich in einer Maßnahme befinden. Außerdem arbeiten Millionen zu Armutslöhnen und in prekären Verhältnissen.

Zu wenig hat die Bundesregierung in den letzten Jahren getan, um gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen zu schaffen. Fast die Hälfte aller Neueinstellungen ist befristet, die Reallöhne steigen kaum, fast jeder vierte Beschäftigte arbeitet im Niedriglohnsektor. Statt statistischer Fabelgeschichten brauchen wir echte Maßnahmen für gute Arbeit: Der Mindestlohn muss deutlich angehoben und Befristungen ohne zwingenden Grund und Leiharbeit gesetzlich verboten werden!


© post image dpa

Ein Gedanke zu „Die Fabelgeschichten vom Jobwunder“

  1. Sahra, lasse Dich bitte zur Bundeskanzlerin aufstellen. Du wirst gewählt und Deutschland hat endlich wieder jemand Intelligentes an der Macht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Horchler

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