Denn sie wissen nicht worüber sie streiten

Spätestens nach dem E-Einstieg ist die Umweltpartei im Neoliberalismus angekommen. Dies macht sie mit jeder aktuellen Aussage deutlich. Nun könnten wir uns denken, „Was soll es, eine Partei mehr oder weniger, die im Dienste des Finanzdiktates steht. So lange es ihnen nicht gelingt, noch mehr Sitzplätze in den Bundestag zu zwingen und damit, für uns vollkommen sinnlose Ausgaben entstehen.“

So einfach ist es leider nicht. Diese Partei förderte den Einzug der Befindlichkeit in unsere Gesellschaft. Sie ist es, der es gelang, Spaltung in unsere soziale Gemeinschaft zu bringen. Spaltung zwischen Mann und Frau. Spaltung von Sprachgebrauch und Genderethik. Spaltung zwischen Elternschaft und Kindheit. Spaltung von Lebensfreude und Umweltbewusstsein. Letztlich hat man das Gefühl, wenn man von den vorwurfsvollen Blicken in die Kameras getroffen wird, man müsse sich für alles entschuldigen. Sein Alter, sein Geschlecht, seine Nationalität, seiner Herkunft und seines Lebens insgesamt. Andererseits hat man aber auch das Gefühl, sie selber schämen sich für gar nichts.

Dies alles im Stolz auf jene wertvolle Arbeit, welche die Politiker der ersten Parteistunden leisteten. Aber diese Zeiten scheinen Vergangenheit. Heute beobachten wir nur den Volksbeschuss mit näselnder Gängelung, wo immer einer dieser Politiker vor die Kamera tritt. Schade, eigentlich. Wir brauchen Politiker, die das Volk und die Umwelt gleichermaßen vertreten. Ganz offen und ehrlich, ohne grünen Heuchlichkeitsschein.

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