Corona-Virus: Gefahrenzulage für Risiko-Berufe

Frankreich macht es vor: Wer in der Coronakrise den Laden und das Land am Laufen hält, hat einen Risikozuschlag verdient!

Sahra Wagenknecht: Wer aufgrund seines Berufes nicht die empfohlenen Abstände einhalten kann und mit vielen Menschen in Kontakt kommt, muss besser geschützt werden!

Mit netten Dankesreden und symbolischen Aktionen für die Beschäftigten an den Kassen, in Rettungsdiensten, Arztpraxen und in der Pflege ist es nicht getan. Wer aufgrund seines Berufes nicht die empfohlenen Abstände einhalten kann und mit vielen Menschen in Kontakt kommt, muss besser geschützt werden! Regierung und Unternehmen müssen die Beschäftigten mit Schutzkleidung ausstatten, mehr Pausen für Hygienemaßnahmen gewähren, sie regelmäßig testen lassen, die Arbeitsplätze besser absichern – und sie sollten ihnen ab sofort eine Gefahrenzulage zahlen.

Und während sie sich in ihren Berufen einem erhöhten Risiko aussetzen, können wir Anderen sie unterstützen, indem wir uns an die Maßnahmen zur Verlangsamung der Infektionsraten halten: Bleiben Sie zu Hause, halten Sie Abstand, tun Sie was möglich und nötig ist, um sich selbst und ihre Mitmenschen zu schützen!

Die französische Supermarktkette Auchan, eine der größten des Landes, zahlt eine Sonderprämie von 1000 Euro für ihre rund 65.000 Beschäftigten im Einzelhandelsbereich. Die Regierung befreit die Zuschläge von der Steuer

Ein Gedanke zu „Corona-Virus: Gefahrenzulage für Risiko-Berufe“

  1. Wenn unsere Regierung in Deutschland das auch tätigen würde, würde ich sagen – Topp !
    Aber sie haben dazu nicht das Rückrat, lieber wird der Mittelstand (Kleinstselbstständige auch) und große Firmen/Konzerne unterstützt ! Traurig !!! Aber was passiert nach Überstehen der Krise ? Meine Ahnungen, Steuererhöhungen usw, aber für Arbeitnehmer !!!
    Warum werden nicht die angesprochen, konkret nach Besitzgut (Finanzen, Guthaben) , Abgaben abgefordert, sie haben auf Grund der Wirtschaft diese Gewinne erziehlt !!!
    Wir kleinen Arbeitnehmer, mit Mindestlohn, wenn überhaupt haben mit und nach der Krise wieder alles „auszubaden“ – und jetzt sage ich: „Nein, nicht mit mir und uns „Kleinen“!!! Also die „Herrschaften da oben, bewegt euch für das Volk, tut was auch für uns ! Und eure Diäten, euer Einkommen, kürzt es zu Gunsten des Volkes !!! “ MfG I. Großmann

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