Außen-Maas ohne Rückgrat

Spiegel: Außenminister Maas setzt kurz vor seinem Besuch in den USA auf „ein neues Miteinander“ mit Washington – und hofft, im Abrüstungsstreit zwischen den USA und Russland vermitteln zu können.

Das Maasmännchen steht leger mit den Händen in der Tasche vor den Mikrofonen der Leitmedien, faaselt irgendetwas von Miteinander, stellt sich, wie kann es anders sein, hinter das Imperium USA, die fast den ganzen Globus mit abschreckenden Kriegsmaterial übersät haben und fokussiert das Problem der Bedrohung mal wieder auf Russland, das seine Marschflugkörper doch bitte zurückziehen soll. Sehen so Abrüstungsbemühungen und aussenpolitische Verhandlungen auf Augenhöhe aus? Die deutsche Bundesregierung ist mit ihrer Politik nach wie vor die rückgratlose Marionette einer amerikanischen Administration, die ihren Bürgern eine unverzichtbare Abhängigkeit von den USA vorgauckelt. Souveränität sieht anders aus.

Ich würde sagen: „Wir können auf so eine Außenpolitik gut verzichten.“


© post image dpa

Ein Gedanke zu „Außen-Maas ohne Rückgrat“

  1. Die für dieses Jahr geplanten NATO-Manöver direkt an der russischen Grenze machen mir große Sorgen. Dafür werden tausende US-Soldaten ausverschiedenen Teilen der Welt nach Europa verlegt und Truppen und Material werden quer durch Deutschland und die benachbarten NATO-Länder mit riesdigen Militärkonvois dorthin geschleust. Auf mich wirkt das nicht nur wie eine Drohgebärde gegenüber Russland, sondern schon fast wie eine Kriegsankündigung.

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